Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle
Die Ausstellung "Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle - Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Denkmale der Hansezeit" gibt Einblicke in die Geschichte der Hanse, ihre vielfältige Struktur, ihre Bedeutung und Ausbreitung, ihre Errungenschaften und in die in dieser Zeit geschaffenen Bau- und Kunstwerke. Sie stellt auch dar, welche ganz unterschiedlichen Gebäude und Objekte aus der Hansezeit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert wurden.
Das Ruhrtalmuseum Schwerte und das Ortskuratorium Bochum-Dortmund der Deutschen Stiftung Denkmalschutz freuen sich, dass es gelungen ist, die zum 32. Internationalen Hansetag 2012 in Lüneburg von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erstellte Ausstellung zur Hansezeit nach Schwerte zu holen, um sie hier als weitere Station in einer Hansestadt zu präsentieren. Schwerte stellt sich seit kurzem stolz und geschichtsbewußt nach außen als "Hansestadt an der Ruhr" dar. Nicht nur deshalb hat Herr Bürgermeister Heinrich Böckelühr sehr gerne die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen sondern auch, weil Denkmalschutz ein kulturelles kommunales Anliegen ist.
Seit 1985 engagiert sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für den Erhalt und die Pflege unseres gebauten historischen Erbes in ganz Deutschland. Rund 490 Millionen Euro stellte sie inzwischen für über 4.100 Denkmale zur Verfügung. Mehr als 200.000 Förderer unterstützen mit ihren Spenden und Zustiftungen diese große Aufgabe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Darüber hinaus erhält sie Mittel aus der Lotterie Glücksspirale. In über 80 Ortskuratorien, wie z.B. im Ortskuratorium Bochum-Dortmund, unterstützen zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bei der Verfolgung ihrer Ziele.
Link: www.denkmalschutz.de
"Der Zopf ist ab"
Eine Publikation zur Konfirmation, Lebensgeschichte in Bildern, Interviews und Dokumenten
Der Zopf ist ab - das steht als Symbol für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und damit auch für die Konfirmation als Fest, das diesen Einschnitt lange Zeit dokumentierte.
Das Buch zeigt zunächst anhand historischer Quellen auf, wie sich die Familienfeier im 19. Jahrhundert etablierte und weiter entwickelte.
Dann geben fünfzig Interviews von Zeitzeugen, die von 1934 bis 1983 konfirmiert wurden, Auskunft über die Bedeutung des Festes für die persönliche Lebensgeschichte. Auch Zeitgeschichte wird dabei lebendig. Besonders interessant sind Schilderungen von Feiern während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Aufbruch in die Moderne in den 50er und 60er Jahren - das zeigen weitere Fotos und Erinnerungen - zog das Abschneiden alter Zöpfe bei der eigenen Lebensplanung nach sich. Ein Besuch bei Konfirmanden des Jahres 2008 gibt Auskunft über die Frage, wie sich der Konfirmandenunterricht und die Anforderungen an das Erwachsenwerden gewandelt haben.
Das Projekt wurde 2006 durch eine Ausstellung des Ruhrtalmuseums zum Thema Konfirmation angeregt. Die Autorin Christine Schönebeck ist freiberufliche Volkskundlerin und Mitinitiatorin der Ausstellung.
Schönebeck, Christine: Der Zopf ist ab. Konfirmation und Lebensgeschichten in Bildern, Interviews und Dokumenten. Hrsg. Das Ruhrtalmuseum, Prowiss-Verlag Gladbeck, 2008. ISBN-13 978-3-9810287-3-4
Das Buch ist über das Ruhrtalmuseum für 10 Euro plus Porto erhältlich.













