"Das Schicksal ist unausweichlich"
vom 29.9. bis 04.10.2008 in der ersten Herbstferienwoche. Historisches Spiel für Kinder ab 8 Jahren im Spieldorf Argeste.
Wir dachten uns das Jahr 768.
Die Seherin Brenda eilt mit sorgenvollem Gesicht zum Haus des Edelings Folkbrath. Gerade hat sie im Heiligtum die Runenstäbe befragt und die Götter haben ihr eine Vision gesandt. Ohne Gruß tritt sie auf den Herrn des Hofes Svierte zu und fordert ihn auf, alle Gefolgsleute sofort zusammen zu rufen. Stumm wartet sie bis die Versammlung bereit ist. Dann spricht sie mit klarer Stimme: "Männer, die Götter haben mir folgende Weisung gesandt: Not wendet Willen weise zu werden, wo Walvaters Wille wogt. Der Tapfere trägt teure Tatenfolgen. Wut wird sich wenden, weicht Wodans Willen. Der Asen Augen achten alles. - Es wird Kämpfe geben!" Sie läßt den Götterspruch verhallen und auf die Krieger wirken, bevor sie mit wehendem Gewand die Versammlung verläßt.
Kurz darauf ergreift der Edeling das Wort: "Jetzt ist wohl die Zeit gekommen, wo sich das Schicksal entscheidet. Wer zeigt sich als Mann, wer zeigt sich als Frau. Der Mut und die Kraft muss bei allen wachsen: Für die Alten, um sich der Herausforderung zu stellen, für die Jungen, um in ein neues Leben einzutreten." Jeder der Anwesenden begreift sofort, was Folkbrath von ihnen erwartet. Die heranwachsenden Jungen und Mädchen müssen sich auf ihren Schritt zum Erwachsensein vorbereiten, damit sie bei der Feier zu Ehren des Gottes Saxnot zu Männern und Frauen werden können. Dazu gehört der Kampfesmut, die Geschicklichkeit im Handwerk und der Beweis des Wissens über Lebensregeln und das Wesen der Götter. Und all das soll von jedem der Gemeinschaft gezeigt werden, bevor der große Schritt auf dem Fest getan wird.














