"Der Teufel im Elsebach"
fand vom 12. bis 17.10.2009 in der ersten Herbstferienwoche statt.
Wir dachten uns das Jahr 936.
Die fränkische Familie der - fried und die sächsische Familie -rik lebten und arbeiteten schon seit Urgedenken in dem kleinen Dorf Argeste. Ihren Lebensunterhalt erwarben sie durch die Verarbeitung von Eisen. Goderik, der Hausherr der sächsischen Familie führte seine Abstammung auf sächsische Wurzeln zurück. Er meinte seinem Traum, eine höhere soziale Stellung zu erlangen, durch die Stellung eines Vogtes, den die Abtei Werden für ihre Ländereien bei Svierte suchten, näher kommen zu können. Den Weg dahin könnte ihm seine hübsche Tochter ebnen, denn ganz in der Nähe, in Wandhofen, lebte ebenfalls eine sächsische Familie, die durch ihren Besitz einen guten Ruf in der Umgebung genoss.
Es war auch bekannt, dass diese Familie ein Teil ihrer Ländereien vor kurzem dem Kloster Werden geschenkt hatte. Darum hat er schon seit längerem nachgedacht, seine Tochter dem ältesten Sohn dieser Familie zur Frau zu geben. Das große Problem bestand nun darin, dass der älteste Sohn Wilfrieds die hübsche, sächsische Frau begehrt und vor einiger Zeit, ein wages Eheversprechen der Familie der -riks erhalten hatte. Dieser Konflikt zwischen den beiden Familien weitete sich immer mehr aus und nur die besonnenen Familienoberhäupter konnten bisher handfeste Auseinandersetzungen verhindern. Die einen wurden als Lügner beschimpft, die anderen als Phantasten. Es schien keinen Weg zurück zum Frieden im Dorf zu geben.













