Ein Magazin für das Museum
Als sich der Förderverein Ruhrtalmuseum gründete, hatte er gleichrangig mit der Verglasung der Halle auch die Schaffung eines sachgerechten Magazins gefordert. Nach jahrelangen vergeblichen Versuchen von Seiten der Stadt gelang es dem Förderverein - dank eines Angebots eines Mitgliedes - geeignete Räume für ein Magazin zu finden. Mietverträge zwischen dem Eigentümer und dem Förderverein einerseits und zwischen Förderverein und Stadt Schwerte andererseits wurden inzwischen unterzeichnet.
Die Bestände des Ruhrtalmuseums lagerten fast 20 Jahren unter katastrophalen Bedingungen in dem "Kriechkeller" unter einer Schule. Die Jahre der Verwahrlosung unter völlig unzureichenden klimatischen Bedingungen haben ihre Spuren an den Beständen hinterlassen.
Im ersten Geschoß, in einem abgetrennten Bereich sollen die "organischen" Bestände (Holz, Textile, Knochen u.ä) untergebracht werden. In diesem Bereich soll die Luftfeuchtigkeit konstant durch Variierung der Temperatur bei 55 bis 60% gehalten werden.
Im zweiten Geschoß ebenfalls in einem abgetrennten Bereich sollen die empfindlichen "anorganischen" Bestände (Metall, Geologie, Fossilien u.ä.) untergebracht werden. Hier soll eine konstante Luftfeuchtigkeit von 45% gehalten werden.
Im Dachgeschoß werden die unempfindlichen "anorganischen" Bestände (z.B. steinerne Gegenstände und Artefakte der Ur- und Frühgeschichte) gelagert.









