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Montags im Museum

Mo. 4.Aug. 2014, 20.00 Uhr

"Der Esel in Unna ? Geschichte eines Stadtsymbols" Klaus Thorwarth (Ort: Hansezimmer im Museum)

Mo. 1.Sep. 2014, 20.00 Uhr

"Der Ruhrkampf und die rote Ruhrarmee - Ein Erinnerungsort des Ruhrgebiets" Joanna Seiffert

Mo. 6.Okt. 2014, 20.00 Uhr

"100 Jahre neues Schwerter Rathaus" Uwe Fuhrmann

Mo. 3.Nov. 2014, 20.00 Uhr

"Way to Huyen ? mit dem Motorrad nach Vietnam" Lothar A. Baltrusch

Mo. 1.Dez. 2014, 20.00 Uhr

"Westfalen in Humpen und im Becher" Dr. Peter Kracht

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

Fax 02304-104824

e-Mail

Öffnungszeiten

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Mo. u. ges. Feiertage geschl.

Häftlinge aus deutschen Justizvollzugsanstalten stellen ihre Arbeiten aus

Vom 4. Juli bis 3. August

Die Einen sind drin und kommen irgendwann oder auch niemals raus und die Anderen sind draußen und kommen vielleicht irgendwann rein. Wer weiß das schon?

Aber was erleben, sehen, empfinden, denken und träumen Menschen, die "drin" sind? Die Ausstellung DRINNENAUSSEN gibt Einblick in die Welt hinter jenen dicken Mauern und ermöglicht - neben den der physischen Ausstellung im Ruhrtalmuseum in Schwerte - via Onlineportal die Kontaktaufnahme mit den inhaftierten Künstlern. Die dort abgebildeten Exponate sind jeweils mit einer Feedback-Funktionalität ausgestattet, die es den Künstlern ermöglicht, eine Rückmeldung des Betrachters zu erhalten. [http://www.drinnenaussen.kulturserver-nrw.de]

DRINNENAUSSEN findet in Kooperation mit dem Projekt "KNASTKULTUR - ein kreativer Weg" des Justizministeriums NRW, der JVA Schwerte und dem Ruhrtalmuseum statt.

Beate Schmid-Große liest Texte

Begleitend zu der Ausstellung findet eine Lesung mit der Pädagogin Beate Schmid-Große statt um das Thema genauer zu beleuchten und den notwendigen Raum für Diskussionen und Gespräche zu eröffnen: Beate Schmid-Große liest Texte des ehem. Insassen Schürmann der Sozialtherapeutische Anstalt Gelsenkirchen.

Termin: 24.7. 2014, 17.30 Uhr / Eintritt frei

"Der Zopf ist ab"

Eine Publikation zur Konfirmation, Lebensgeschichte in Bildern, Interviews und Dokumenten

Der Zopf ist ab - das steht als Symbol für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und damit auch für die Konfirmation als Fest, das diesen Einschnitt lange Zeit dokumentierte.

Das Buch zeigt zunächst anhand historischer Quellen auf, wie sich die Familienfeier im 19. Jahrhundert etablierte und weiter entwickelte.

Dann geben fünfzig Interviews von Zeitzeugen, die von 1934 bis 1983 konfirmiert wurden, Auskunft über die Bedeutung des Festes für die persönliche Lebensgeschichte. Auch Zeitgeschichte wird dabei lebendig. Besonders interessant sind Schilderungen von Feiern während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Aufbruch in die Moderne in den 50er und 60er Jahren - das zeigen weitere Fotos und Erinnerungen - zog das Abschneiden alter Zöpfe bei der eigenen Lebensplanung nach sich. Ein Besuch bei Konfirmanden des Jahres 2008 gibt Auskunft über die Frage, wie sich der Konfirmandenunterricht und die Anforderungen an das Erwachsenwerden gewandelt haben.

Das Projekt wurde 2006 durch eine Ausstellung des Ruhrtalmuseums zum Thema Konfirmation angeregt. Die Autorin Christine Schönebeck ist freiberufliche Volkskundlerin und Mitinitiatorin der Ausstellung.

Schönebeck, Christine: Der Zopf ist ab. Konfirmation und Lebensgeschichten in Bildern, Interviews und Dokumenten. Hrsg. Das Ruhrtalmuseum, Prowiss-Verlag Gladbeck, 2008. ISBN-13 978-3-9810287-3-4

Das Buch ist über das Ruhrtalmuseum für 10 Euro plus Porto erhältlich.