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Montags im Museum

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

 

e-Mail

Öffnungszeiten

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Mo. u. ges. Feiertage geschl.

 

Das Museum bleibt in der Zeit vom 05.Dez. 2015 bis 28.Feb. 2016

an den Wochenenden geschlossen.

Zwischen den Feiertagen 22.Dez. 2015 bis 03.Jan. 2016

hat das Museum durchgehend geschlossen.

Roland zu Dortmund e.V.

Familienforschertage am 7. und 8. November 2015 von 11.00 bis 17.00 Uhr im Ruhrtalmuseum Schwerte

An diesem Wochenende präsentiert sich die Genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V. Engagierte Vereinsmitglieder möchten mit allen interessierten Besuchern gemeinsam auf Spurensuche nach Vorfahren gehen. Dies mit Hilfe von Datenbanken, Nachschlagewerken und Tipps. Zudem werden interessante Vorträge zu Themen rund um die Ahnenforschung geboten. Unsere Vorfahren waren jedoch nicht so ortsverbunden, wie landläufig angenommen wird. Daher wird auch für Gebiete,die außerhalb unseres Einzugsgebietes liegen, Hilfestellung angeboten.

Neben einer kleinen Ausstellung von ausgesuchten Exponaten können Besucher an beiden Tagen unter fachkundiger Anleitung im Internet nach ihren Vorfahren suchen und mitgebrachte Dokumente scannen (bitte dazu einen leeren USB-Speicherstick mitbringen).

Angesprochen ist sowohl der Anfänger, der eine Starthilfe benötigt, Forscher mit und ohne Computererfahrung und auch der erfahrene Forscher, der sich einfach nur austauschen möchte.

Das Ruhrtalmuseum, Brückstraße 14 in 58239 Schwerte ist an beiden Tagen in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

"Der Zopf ist ab"

Eine Publikation zur Konfirmation, Lebensgeschichte in Bildern, Interviews und Dokumenten

Der Zopf ist ab - das steht als Symbol für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und damit auch für die Konfirmation als Fest, das diesen Einschnitt lange Zeit dokumentierte.

Das Buch zeigt zunächst anhand historischer Quellen auf, wie sich die Familienfeier im 19. Jahrhundert etablierte und weiter entwickelte.

Dann geben fünfzig Interviews von Zeitzeugen, die von 1934 bis 1983 konfirmiert wurden, Auskunft über die Bedeutung des Festes für die persönliche Lebensgeschichte. Auch Zeitgeschichte wird dabei lebendig. Besonders interessant sind Schilderungen von Feiern während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Aufbruch in die Moderne in den 50er und 60er Jahren - das zeigen weitere Fotos und Erinnerungen - zog das Abschneiden alter Zöpfe bei der eigenen Lebensplanung nach sich. Ein Besuch bei Konfirmanden des Jahres 2008 gibt Auskunft über die Frage, wie sich der Konfirmandenunterricht und die Anforderungen an das Erwachsenwerden gewandelt haben.

Das Projekt wurde 2006 durch eine Ausstellung des Ruhrtalmuseums zum Thema Konfirmation angeregt. Die Autorin Christine Schönebeck ist freiberufliche Volkskundlerin und Mitinitiatorin der Ausstellung.

Schönebeck, Christine: Der Zopf ist ab. Konfirmation und Lebensgeschichten in Bildern, Interviews und Dokumenten. Hrsg. Das Ruhrtalmuseum, Prowiss-Verlag Gladbeck, 2008. ISBN-13 978-3-9810287-3-4

Das Buch ist über das Ruhrtalmuseum für 10 Euro plus Porto erhältlich.