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Montags im Museum

Mo. 6.Okt. 2014, 20.00 Uhr

"100 Jahre neues Schwerter Rathaus" Uwe Fuhrmann

Mo. 3.Nov. 2014, 20.00 Uhr

"Way to Huyen ? mit dem Motorrad nach Vietnam" Lothar A. Baltrusch

Mo. 1.Dez. 2014, 20.00 Uhr

"Westfalen in Humpen und im Becher" Dr. Peter Kracht

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

Fax 02304-104824

e-Mail

Öffnungszeiten

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Mo. u. ges. Feiertage geschl.

100 Jahre Eisenbahnausbesserungswerk

In diesem Jahr (2014) feiert das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk Schwerte (EAW) seinen 100. Geburtstag: Am 24. März 1914 wurde zwischen der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung (KPEV) und der Stadtgemeinde Schwerte an der Ruhr der Vertrag zum Erwerb des Baugeländes unterzeichnet. Noch im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten.

Damit wurde der "Grundstein" für den Ausbau des Geländes gelegt, das ab 1922 as größte und modernste Eisenbahnausbesserungswerk Deutschlands war. Zeitweise waren hier 3.900 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk and auch die dazugehörige Eisenbahnersiedlung haben einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt Schwerte gehabt. Nach der Dampflokzeit kam es 1983 zur Schließung des Werkes.

Tag der offenen Tür

Anlässlich des Jubiläums des Werkes will eine kleine Gruppe von 5 Eisenbahnfreunden das Gelände des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes und die Kreinbergsiedlung den Schwerter Bürger und anderen Interessierte näher bringen. Sie will zeigen, wie dieses Werk und die zugehörigen Werkswohnungen entstanden und gewachsen sind, wie haben unsere Väter und Großväter hier gearbeitet, wie die Familien gelebt und wie das Gelände heute genutzt wird. Dazu veranstaltet sie einen Tag der offenen Türen am Samstag, den 20.09.2014.

Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Modellbahnausstellung in Schwerte 9. bis 28. September im Ruhrtalmuseum


"Der Zopf ist ab"

Eine Publikation zur Konfirmation, Lebensgeschichte in Bildern, Interviews und Dokumenten

Der Zopf ist ab - das steht als Symbol für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und damit auch für die Konfirmation als Fest, das diesen Einschnitt lange Zeit dokumentierte.

Das Buch zeigt zunächst anhand historischer Quellen auf, wie sich die Familienfeier im 19. Jahrhundert etablierte und weiter entwickelte.

Dann geben fünfzig Interviews von Zeitzeugen, die von 1934 bis 1983 konfirmiert wurden, Auskunft über die Bedeutung des Festes für die persönliche Lebensgeschichte. Auch Zeitgeschichte wird dabei lebendig. Besonders interessant sind Schilderungen von Feiern während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Aufbruch in die Moderne in den 50er und 60er Jahren - das zeigen weitere Fotos und Erinnerungen - zog das Abschneiden alter Zöpfe bei der eigenen Lebensplanung nach sich. Ein Besuch bei Konfirmanden des Jahres 2008 gibt Auskunft über die Frage, wie sich der Konfirmandenunterricht und die Anforderungen an das Erwachsenwerden gewandelt haben.

Das Projekt wurde 2006 durch eine Ausstellung des Ruhrtalmuseums zum Thema Konfirmation angeregt. Die Autorin Christine Schönebeck ist freiberufliche Volkskundlerin und Mitinitiatorin der Ausstellung.

Schönebeck, Christine: Der Zopf ist ab. Konfirmation und Lebensgeschichten in Bildern, Interviews und Dokumenten. Hrsg. Das Ruhrtalmuseum, Prowiss-Verlag Gladbeck, 2008. ISBN-13 978-3-9810287-3-4

Das Buch ist über das Ruhrtalmuseum für 10 Euro plus Porto erhältlich.