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Montags im Museum

Mo. 3.Nov. 2014, 20.00 Uhr

"Way to Huyen ? mit dem Motorrad nach Vietnam" Lothar A. Baltrusch

Mo. 1.Dez. 2014, 20.00 Uhr

"Westfalen in Humpen und im Becher" Dr. Peter Kracht

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

Fax 02304-104824

e-Mail

Öffnungszeiten

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Mo. u. ges. Feiertage geschl.

Landschaft - Formen und Strukturen. Gabi Kleipsties

Der Titel der Ausstellung bedeutet die Auseinandersetzung mit der Malerei, Reflektion und dem Dialog zwischen malerischer und durchdachter Bildkomposition und der spontanen Ausdrucksmöglichkeit. Das spannende Verhältnis zwischen realistisch Dargestellten und Abstrakten. Ausgangspunkt ihrer Arbeit waren zunächst Eindrücke und Inspirationen durch Reisen in verschiedene Länder.

Eröffnung der Ausstellung

am 11. Oktober, 2014 um 15.00 Uhr im Ruhrtalmuseum Schwerte, Brückstr. 14

Das Aufgenommene und Wiedererkennbare ist durch Collagentechnik verfremdet worden. Spachtelstrukturen, Steine und Sand beeinflussen die Arbeiten. In der Loslösung vom Abbilden entstehen neuen Bilder. Gekennzeichnet durch Brüche, Trennungen und dem Aufbruch zu Neuem. Die Ölbilder finden ihren Ausdruck durch die warmen, ineinander fließenden Erdtöne. Durch Überlagerung von verschiedenen Spachtelschichten und das Verschmelzen von Farbschichten entwickelt sich das Bild. Hier sind es auch die Zufälle des Malens, die beständig neue Konstellationen aufwerfen und bewusst bildgestalterisch genutzt werden.

Das Gleichgewicht der Bildelemente setzt sich zusammen aus farbigen Schwerpunkten, durch die Verwendung von Naturtönen, Pigmenten und den Gebrauch von Elementen wie Linien, Rechtecken und Kreisen. Die Bilder strahlen trotz ihrer Gegenstandslosigkeit Ruhe und Harmonie aus.

Van Gogh schrieb zu seinem Bruder: In der Farbe sind verborgene Dinge von Harmonie oder Kontraste,wirken und die man durch kein anderes Medium ausdrücken kann. Dinge, die durch sich selbst wirken und die man durch kein anderes Medium ausdrücken kann.

"Der Zopf ist ab"

Eine Publikation zur Konfirmation, Lebensgeschichte in Bildern, Interviews und Dokumenten

Der Zopf ist ab - das steht als Symbol für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und damit auch für die Konfirmation als Fest, das diesen Einschnitt lange Zeit dokumentierte.

Das Buch zeigt zunächst anhand historischer Quellen auf, wie sich die Familienfeier im 19. Jahrhundert etablierte und weiter entwickelte.

Dann geben fünfzig Interviews von Zeitzeugen, die von 1934 bis 1983 konfirmiert wurden, Auskunft über die Bedeutung des Festes für die persönliche Lebensgeschichte. Auch Zeitgeschichte wird dabei lebendig. Besonders interessant sind Schilderungen von Feiern während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Aufbruch in die Moderne in den 50er und 60er Jahren - das zeigen weitere Fotos und Erinnerungen - zog das Abschneiden alter Zöpfe bei der eigenen Lebensplanung nach sich. Ein Besuch bei Konfirmanden des Jahres 2008 gibt Auskunft über die Frage, wie sich der Konfirmandenunterricht und die Anforderungen an das Erwachsenwerden gewandelt haben.

Das Projekt wurde 2006 durch eine Ausstellung des Ruhrtalmuseums zum Thema Konfirmation angeregt. Die Autorin Christine Schönebeck ist freiberufliche Volkskundlerin und Mitinitiatorin der Ausstellung.

Schönebeck, Christine: Der Zopf ist ab. Konfirmation und Lebensgeschichten in Bildern, Interviews und Dokumenten. Hrsg. Das Ruhrtalmuseum, Prowiss-Verlag Gladbeck, 2008. ISBN-13 978-3-9810287-3-4

Das Buch ist über das Ruhrtalmuseum für 10 Euro plus Porto erhältlich.