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Montags im Museum

Mo. 5.Mai. 2014, 20.00 Uhr

"Hermann Pepper. Ein Schwerter Waffenhändler in Antwerpen im 16. Jh." Prof. Dr. Reininghaus

Mo. 2.Jun. 2014, 20.00 Uhr

"Freiwilligen Dienst im Rahmen der Entwicklungshilfe der Vereinten Nationen" Oliver Wittershagen

Mo. 4.Aug. 2014, 20.00 Uhr

"Der Esel in Unna ? Geschichte eines Stadtsymbols" Klaus Thorwarth (Ort: Hansezimmer im Museum)

Mo. 1.Sep. 2014, 20.00 Uhr

"Der Ruhrkampf und die rote Ruhrarmee - Ein Erinnerungsort des Ruhrgebiets" Joanna Seiffert

Mo. 6.Okt. 2014, 20.00 Uhr

"100 Jahre neues Schwerter Rathaus" Uwe Fuhrmann

Mo. 3.Nov. 2014, 20.00 Uhr

"Way to Huyen ? mit dem Motorrad nach Vietnam" Lothar A. Baltrusch

Mo. 1.Dez. 2014, 20.00 Uhr

"Westfalen in Humpen und im Becher" Dr. Peter Kracht

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

Fax 02304-104824

e-Mail

Öffnungszeiten

Di. bis So. 11 bis 17 Uhr

Mo. u. ges. Feiertage geschl.

"...hasse nich gesehn"

Eine Ausstellung von Norbert Matern in der Halle des Ruhrtalmuseums vom 8.4. bis 4.5.2014

Tropfen

Der Titel: "..hasse nich gesehn" verweist auf die "Kernaussage" der Fotos. Es werden "Alltagsszenen", die in aller Regel schneller ablaufen oder kleiner sind, als das Auge sie wahrzunehmen vermag, mit fotografischen Mitteln (nur scheinbar die Hochgeschwindigkeitsfotografie) sichtbar gemacht. Als "Paradebeispiel" dient eine leuchtende Glühbirne, die von einem Geschoss durchschlagen wird. Auch der ständig tropfende Wasserhahn findet seine Darstellung. Gezeigt werden 22 gerahmte Fotos im Format 40x60 cm.

Norbert Matern:1955 im Ruhrpott geboren und buchstäblich zwischen Kohle und Stahl aufgewachsen, galt mein Interesse schon sehr früh der Fotografie.Schon als Junge machte ich die ersten Erfahrungen mit einem geschenkten "Knipskasten" und Fotografie "verstehen" wurde für mich so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben. Eine Spiegelreflexkamera und die eigene Dunkelkammer waren die logischen Folgen. Mit der Verfügbarkeit leistungsfähiger Digitaltechnik erweiterte ich meinen Schaffensbereich auf Gebiete wie Panorama-, Makro- und Highspeed- Fotografie.

"Der Zopf ist ab"

Eine Publikation zur Konfirmation, Lebensgeschichte in Bildern, Interviews und Dokumenten

Der Zopf ist ab - das steht als Symbol für den Übergang vom Kind zum Erwachsenen und damit auch für die Konfirmation als Fest, das diesen Einschnitt lange Zeit dokumentierte.

Das Buch zeigt zunächst anhand historischer Quellen auf, wie sich die Familienfeier im 19. Jahrhundert etablierte und weiter entwickelte.

Dann geben fünfzig Interviews von Zeitzeugen, die von 1934 bis 1983 konfirmiert wurden, Auskunft über die Bedeutung des Festes für die persönliche Lebensgeschichte. Auch Zeitgeschichte wird dabei lebendig. Besonders interessant sind Schilderungen von Feiern während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Aufbruch in die Moderne in den 50er und 60er Jahren - das zeigen weitere Fotos und Erinnerungen - zog das Abschneiden alter Zöpfe bei der eigenen Lebensplanung nach sich. Ein Besuch bei Konfirmanden des Jahres 2008 gibt Auskunft über die Frage, wie sich der Konfirmandenunterricht und die Anforderungen an das Erwachsenwerden gewandelt haben.

Das Projekt wurde 2006 durch eine Ausstellung des Ruhrtalmuseums zum Thema Konfirmation angeregt. Die Autorin Christine Schönebeck ist freiberufliche Volkskundlerin und Mitinitiatorin der Ausstellung.

Schönebeck, Christine: Der Zopf ist ab. Konfirmation und Lebensgeschichten in Bildern, Interviews und Dokumenten. Hrsg. Das Ruhrtalmuseum, Prowiss-Verlag Gladbeck, 2008. ISBN-13 978-3-9810287-3-4

Das Buch ist über das Ruhrtalmuseum für 10 Euro plus Porto erhältlich.