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Das nächste Spiel findet in der ersten Woche der Herbstferien 2015 statt - Montag, der 5. bis Samstag der 10. Oktober. Unten finden Sie das Anmeldeformular als PDF zum Herunterladen. Anschließend schicken Sie das ausgefüllte Formular am besten eingescannt als Datei an das Ruhrtalmuseum zurück:

Do, 30. Juli 2015

Aktuelle Anzahl der Anmeldungen

Das historische Spiel 2015

Anmeldungen für das Spiel

Aktuelle Anzahl: 13

(maximal 100)

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Wie Sie das Spieldorf "Argeste" erreichen.

Ein Handbuch zum Historischen Spiel veröffentlicht

Mit dem Titel "Das Mittelalter fängt montags an" ist nun ein umfassendes Werk zur Theorie und Durchführung von historischen Spielen erschienen.

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Die Veranstalter

Das Historische Spiel ist eine Veranstaltung des Ruhrtalmuseums Schwerte in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Jugendamtes der Stadt, dem Förderverein Ruhrtalmuseum e.V. und dem Förderverein Bürgerbad Elsetal e.V. auf dessen Gelände das Historische Spiel stattfindet.

Kontakt

Das Ruhrtalmuseum

Kultur- und Weiterbildungsbetrieb

- KuWeBe -

Brückstraße 14

58239 Schwerte

Tel. 02304-104822

Fax 02304-104824

e-Mail 

"Von Gott Verlassen"

Vom 5. bis 10. Oktober 2015

Wir denken uns das Jahr 1529.  "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" So lauteten die letzten sieben Worte Jesu Christi nach Markus und Matthäus. So fragen auch die Bürger und Bewohner der aufstrebenden Hansestadt Svierte. Das Stadtrecht ist erkämpft, ein bescheidener Wohlstand erreicht, Münzen klimpern schwer in vielen Beuteln.

Aber etwas stimmt nicht. Früher, denkt sich der Schmied Wilfried Dannemann war alles einfach, alle beteten in einer Kirche zum gleichen Gott, Herren und Knechte. Die Bösen kommen in die Hölle, die Guten in den Himmel, da kann man sich zurecht finden. Aber heute, in den modernen Zeiten hat Gott viele Gesichter, die einen wollen ihn arm sehen und eifern ihm bettelnd nach, die anderen reich und mächtig und sind selber prunkvoll protzend.

Wieder andere erschaudern voller Lust vor seinem Strafgericht und peitschen sich in aller Öffentlichkeit für ihre und die Sünden aller anderen selber aus. Die einen wollen einen Gott anbeten, aber ohne eine Kirche. Oder solche, die zwar noch in einer Kirche beten wollen, aber sie darf keinen Schmuck tragen, die Holzfiguren der Heiligen sollen als Werke des teuflischen Irrtums auf dem Scheiterhaufen brennen. Die Prediger und Eiferer wissen genau, wovon sie reden, aber alle reden durcheinander. Der Schmied Wilfried Dannemann weiß nicht mehr, was er glauben soll. Eines aber wünscht er sich: Lieber Gott, verlass mich nicht.